26.06.06

10 Jahre Würth Open Air - die Jubiläumsparty

Künzelsau/Hohenlohekreis. Knapp 11.000 Zuschauer feierten am vergangenen Wochenende das Würth Open Air in Künzelsau-Gaisbach. Bereits zum 10. Mal fand die in der Region und darüber hinaus bekannte und beliebte Veranstaltung statt. Würth ist eines der bundesweit wenigen Unternehmen, die ein solches Open Air nicht nur sponsern, sondern selbst Veranstalter sind.

Den traditionellen Auftakt am Freitagabend machte der renommierte Dirigent und Pianist Prof. Justus Frantz. „Wir dürfen es mit Freude als eine besondere Auszeichnung auffassen, dass Professor Justus Frantz und die Philharmonie der Nationen seit zehn Jahren das Würth Open Air mit musikalischen Höhepunkten eröffnen“, sagte Robert Friedmann, Sprecher der Konzernführung der Würth-Gruppe, in seiner Begrüßungsrede. Dieses Jahr zauberten die Musiker eine stimmungsvolle Mozartnacht in den Verladehof der Adolf Würth GmbH & Co. KG. Am Samstagabend brachten 5000 Open Air-Gäste beste Feierlaune vom erfolgreichen Deutschlandspiel der WM mit und setzten ihre Party bei Fools Garden und dem Topakt Peter Maffay fort. Beim Megahit „Lemon Tree“ stellte das Publikum seine Textsicherheit unter Beweis und sorgte für beste Open Air Stimmung. Maffay begeisterte mit einer Mischung aus älteren Songs und Titeln aus seinem aktuellen Album. Dabei präsentierte sich der Sänger besonders publikumsnah und plauderte während seiner 2,5stündigen Vorstellung immer wieder mit seinen Fans - auch das macht die besondere Open Air Stimmung aus.Auch wenn der Wettergott am Sonntagabend nicht durchweg Ausdauer zeigte, kühlte die Stimmung nicht ab: Die Leningrad Cowboys parodierten in ihrer gewohnt schrägen Weise den Rock-Star-Kult. In Schuhen der Größe XXXL und ebenso großen Haartollen überzeugte die Band mit Coverversionen bekannter Rock- und Popsongs. BAP heizte dem Publikum dann weiter ein. Nicht einmal der Einbruch eines Unwetters, das eine einstündige Unterbrechung der Veranstaltung zur Sicherheit der Zuschauer und über 100 Helfer forderte, konnte die gute Laune bremsen. Nachdem das Unwetter vorüber gezogen war, gaben die Kölner Jungs ihre Hits zum Besten und spielten noch fast 2,5 Stunden bis 00.30 Uhr für die unerschütterlichen Fans.