11.05.06

Geschäftsentwicklung 1. Tertial 2006

  • Würth wächst weiter zweistellig: Umsatz steigt um 12,2 Prozent
  • Betriebsergebnis steigt überproportional zum Umsatz
  • Neuer Monatsumsatzrekord im März
  • Anteile an der Internationales Bankhaus Bodensee AG erhöht

Künzelsau/Hohenlohekreis. „Wir wachsen weiterhin zweistellig“, kommentierte Konzernsprecher Robert Friedmann die Wachstumsdynamik des Handelskonzerns in den ersten vier Monaten des laufenden Geschäftsjahres 2006. In diesem Zeitraum steigerte die Würth-Gruppe den Umsatz gegenüber dem Vorjahreszeitraum um 12,2 Prozent auf 2,5 Milliarden Euro.

Im März 2006 ist es gelungen, eine neue Rekordmarke im Monatsumsatz zu erzielen. Mit 698 Millionen Euro wurde die Messlatte nach dem letzten Rekord im September 2005 eine Stufe höher gesetzt. Im Ausland stieg der Umsatz im ersten Tertial um 13,9 Prozent auf 1,5 Milliarden Euro. Die deutsche Gruppe verbesserte den Umsatz um 9,6 Prozent auf 982 Millionen Euro. Bis zum Jahresende 2006 will die Würth-Gruppe den Umsatz um zehn Prozent auf 7,6 Milliarden Euro steigern. Die Würth-Gruppe wächst weiterhin profitabel: Das Betriebsergebnis konnte überproportional zum Umsatz gesteigert werden. Der prognostizierte Ertrag für das erste Tertial liegt nach den Umsatzmeldungen der ersten vier Monate 2006 bei 188 Millionen Euro (+ 22,9 Prozent). Zum Jahresende erwartet die Würth-Gruppe ein Betriebsergebnis von 515 Millionen Euro, was einer Steigerung von rund 13 Prozent entsprechen würde. Diese Zahlen nannte das Unternehmen am Donnerstag, 11. Mai 2006, im Rahmen der Vorlage des Konzernjahresabschlusses für das Geschäftsjahr 2005. Den weltweiten Ausbau der Vertriebsmannschaft will die Würth-Gruppe auch im Jahr 2006 fortsetzen und weiter Verkäufer einstellen. Zum 30. April 2006 hat Würth im Vergleich zum Vorjahreszeitraum über 1.000 zusätzliche Verkäufer eingestellt und beschäftigt insgesamt 52.085 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter (+5,9 Prozent), davon 28.033 im Außendienst (+ 3,9 Prozent). Die Anzahl der Innendienstmitarbeiter (+1.847) wuchs unter anderem auch durch die Zukäufe, die das Unternehmen in den ersten vier Monaten 2006 tätigte.Die Würth-Gruppe, seit Mai 2005 mit 44,76 Prozent neuer Gesellschafter der Internationales Bankhaus Bodensee AG (IBB), hat im Januar 2006 weitere Anteile übernommen, die bisher von der Landesbank Baden-Württemberg (LBBW) gehalten wurden. Damit ist die Würth-Gruppe mit nunmehr 88,55 Prozent Hauptgesellschafter bei der IBB und hat den Aufbau eines weitgehend unabhängigen Finanzdienstleistungsbereichs vorangebracht.Die Würth-Gruppe erwarb in 2006 zudem drei Handelsunternehmen zur Ergänzung der globalen Marktausrichtung. Es handelt sich dabei um das kanadische Unternehmen McFadden´s Hardwood & Hardware Inc., das die geographische Lücke der Würth-Linie im Bereich der Division Holz in Ostkanada schließen soll. Zudem wurde James Glen Pty Ltd., ein Unternehmen im Edelstahlbereich in Australien zugekauft. Hierdurch kann die Marktpräsenz in Ozeanien weiter ausgebaut werden. Des Weiteren erwarb die Würth-Gruppe das brasilianische Unternehmen SoW. Diesel Ltda. Ein Handelsunternehmen mit logistischer Dienstleistung für Industriekunden.