12.05.05

2. Das Geschäftsjahr 2004 der Würth-Gruppe (Kurzfassung)

  • Würth-Gruppe steigert Umsatz um 13,8 Prozent
  • Betriebsergebnis legt um 19,7 Prozent zu
  • Weltweit 5.021 zusätzliche Mitarbeiter eingestellt

Künzelsau/Hohenlohekreis. Die Würth-Gruppe hat das Geschäftsjahr 2004 mit einem neuen Rekordumsatz abgeschlossen, wobei die Wachstumsdynamik im Vergleich zu den Vorjahren wieder deutlich zugenommen hat.

Das weltweit größte Handelsunternehmen auf dem Gebiet der Befestigungs- und Montagetechnik legte im Rahmen der Bilanzpressekonferenz am Donnerstag, 12. Mai 2005 am Firmensitz in Künzelsau-Gaisbach den Konzernjahresabschluss für das Geschäftsjahr 2004 vor.

Die Würth-Gruppe steigerte den konsolidierten Gesamtumsatz um 13,8 Prozent auf 6,203 Milliarden Euro (Vorjahr: 5,45 Milliarden Euro). Mit 395 Millionen Euro (Vorjahr: 330 Millionen Euro) erwirtschafteten die 314 Gesellschaften der Würth-Gruppe auch einen neuen Rekordwert beim Ertrag vor Steuern und übertrafen damit die alte Bestmarke von 330 Millionen Euro aus dem Geschäftsjahr 2003 um 19,7 Prozent. Der Jahresüberschuss stieg gegenüber dem Vorjahr um 39 Millionen Euro auf 258 Millionen Euro.

„Mit diesen Zahlen haben wir unsere eigenen Ziele übertroffen. Dass der Ertrag noch deutlich schneller wuchs als der Umsatz, untermauert den gesunden Wachstumskurs unseres inzwischen 60-jährigen Unternehmens,“ kommentierte Dr. Walter Jaeger, Sprecher der Konzernführung der Würth-Gruppe, die Konzernbilanz für das Geschäftsjahr 2004.

Akquisitionsbedingt höheres Wachstum in Deutschland als im Ausland

Entgegen den Vorjahren ist der Umsatz in Deutschland im Geschäftsjahr 2004 schneller gewachsen als im Ausland. Die deutschen Gesellschaften erwirtschafteten im vergangenen Jahr mit 2,5 Milliarden Euro 14,6 Prozent mehr Umsatz (Vorjahr: 2,2 Milliarden Euro). Zum Teil ist dieses Wachstum auf Akquisitionen zurückzuführen, die zusammen einen Jahresumsatz von 161 Millionen Euro erzielten. Bereinigt um diese Zukäufe konnte der Umsatz in Deutschland trotz der anhaltend schwierigen wirtschaftlichen Rahmenbedingungen um 6,8 Prozent gesteigert werden.

Im Ausland erhöhten sich die Handelsumsätze um 13,2 Prozent auf 3,7 Milliarden Euro (Vorjahr: 3,3 Milliarden Euro). Bereinigt um Auswirkungen der Wechselkursschwankungen und Akquisitionen betrug das Wachstum des Auslandskonzerns 12,1 Prozent.

Cashflow, Eigenkapital und Investitionen legen zu

Das wirtschaftliche Eigenkapital der Würth-Gruppe ist 2004 auf 1,734 Milliarden Euro angewachsen. Die Würth-Gruppe verfügt damit weiterhin über eine beachtliche Eigenkapitalquote von 48 Prozent (Vorjahr: 48 Prozent), mit der das Unternehmen weit über dem Durchschnitt europäischer Handelsunternehmen liegt. Der Brutto-Cashflow stieg im selben Zeitraum von 431 auf 487 Millionen Euro, die Investitionen in Sachanlagen, immaterielle Anlagen und Finanzanlagen stiegen um 20 Millionen Euro auf 237 Millionen Euro.

5.021 zusätzliche Mitarbeiter

Zum 31. Dezember 2004 stieg die Zahl der Beschäftigten im Vergleich zum Vorjahr (41.952) um 5.021 auf 46.973. Das entspricht einem Zuwachs von 12 Prozent. „Mit über 5.000 neuen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern haben Vertrieb, Logistik und Innendienst die nötigen Ressourcen, noch mehr Kunden von der Qualität unserer Produkte zu überzeugen. Die Grundlagen für den weiteren Erfolgskurs von Würth sind damit gelegt“, so Konzernsprecher Dr. Walter Jaeger. Von den 5.021 neuen Arbeitsplätzen entfielen 1.395 auf Firmenzukäufe.