12.05.05

4. Geschäftsentwicklung nach den ersten vier Monaten

  • Würth wächst weiter zweistellig: Umsatz steigt um 11,4 Prozent
  • Betriebsergebnis liegt um 1,3 Prozent über dem Vorjahreswert
  • Würth-Gruppe übernimmt Induktive Bauelemente GmbH (iBE)

Künzelsau/Hohenlohekreis. Würth wächst weiter zweistellig: In den ersten vier Monaten des laufenden Geschäftsjahres 2005 steigerte die Würth-Gruppe den Umsatz gegenüber dem Vorjahreszeitraum um 11,4 Prozent auf 2,24 Milliarden Euro. „Unsere Wachstumsdynamik hält weiter an“, kommentierte Konzernsprecher Dr. Walter Jaeger die Umsatzerlöse des Handelskonzerns in den ersten vier Monaten des laufenden Geschäftsjahres 2005.

Im Ausland stieg der Umsatz um 10,4 Prozent auf 1,34 Milliarden Euro. Die deutsche Gruppe verbesserte den Umsatz um 13 Prozent auf 896 Millionen Euro. Bis zum Jahresende 2005 will die Würth-Gruppe den Umsatz um zehn Prozent auf 6,8 Milliarden Euro steigern.

Bezüglich der Betriebsergebnisentwicklung lag der Ertrag der Würth-Gruppe nach den ersten vier Monaten 2005 bei 151 Millionen Euro, was einer Steigerung gegenüber dem Vorjahreszeitraum von 1,3 Prozent entspricht. Diese Zahlen nannte das Unternehmen am Donnerstag, 12. Mai 2005, im Rahmen der Vorlage des Konzernjahresabschlusses für das Geschäftsjahr 2004.

Den weltweiten Ausbau der Vertriebsmannschaft will die Würth-Gruppe auch im Jahr 2005 fortsetzen und weiter Verkäufer einstellen. Zum 30. April 2005 hat Würth im Vergleich zum Vorjahreszeitraum 2.396 zusätzliche Verkäufer und 1.921 Mitarbeiter für den Innendienst eingestellt und beschäftigt insgesamt 49.132 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter (+9,6 Prozent), davon 26.930 im Außendienst (+ 9,8 Prozent).

Zum 1. Januar 2005 hat die Würth-Gruppe den Stabkerndrossel-Spezialisten iBE mit Sitz in Thyrnau bei Passau übernommen. Die Induktive Bauelemente GmbH gilt als Technologie- und Prozessführer im Bereich Entstördrosseln für die Automotive Industrie und wird in die Würth Elektronik Unternehmensgruppe integriert. iBE beschäftigt in drei Produktionswerken in Thyrnau, Budweis (Tschechien) und Plovdiv (Bulgarien) 630 Mitarbeiter und erzielte 2004 einen Umsatz von rund 20 Millionen Euro.

Der Zukauf des Unternehmens mit herausragendem Knowhow und starker Produktionsausrichtung ist für die vornehmlich vertriebsorientierte Würth Elektronik-Gruppe aus technologischer Sicht eine ideale Ergänzung und bildet den ersten Schritt in eine strategische Erschließung des Automotive Marktes.

Im Bereich passiver Bauelemente lag der Geschäftsschwerpunkt von Würth Elektronik bislang vor allem auf allgemeinen Industrieanwendungen. Darüber hinaus ist Würth Elektronik als Hersteller von Leiterplatten und elektronischen Baugruppen bekannt. Die Unternehmensgruppe beschäftigte 2004 rund 1.200 Mitarbeiter bei einem Umsatz von 182 Millionen Euro.