28.02.05

"Ein Hoch dem Handwerk"

Jubiläum in Künzelsau: Die Adolf Würth GmbH & Co. KG feiert den 60. Jahrestag der Firmengründung - Unternehmer Reinhold Würth wird 70 Jahre alt

Künzelsau. 60 Jahre nach Gründung des Unternehmens hat die Adolf Würth GmbH & Co. KG allen Grund zu feiern: der einstige Zweimannbetrieb hat sich in dieser Zeit zu einem weltumspannenden Unternehmen mit 47.000 Mitarbeitern und Milliardenumsätzen entwickelt. Unter dem Motto "Ein Hoch dem Handwerk" begeht der Weltmarktführer für Befestigungs- und Montagetechnik das Jubiläumsjahr. Zudem feiert der Sohn des Firmengründers und Beiratsvorsitzende der Würth-Gruppe, Prof. Dr. h. c. Reinhold Würth, am 20. April 2005 seinen 70. Geburtstag.

Vom Zweimannbetrieb zum Weltmarktführer im Handel mit Befestigungs- und Montagematerial

Die Erfolgsgeschichte von Würth ist ebenso dynamisch wie konstant. Seit der Gründung im Jahr 1945 im baden-württembergischen Künzelsau (Hohenlohekreis) hat sich das Unternehmen vom regionalen Schraubenhändler zu einem weltweiten Handelskonzern mit über 47.000 Mitarbeitern in 80 Ländern entwickelt. Dabei schrieb der Konzern durchgehend schwarze Zahlen. Zuletzt kletterte der Umsatz um 13,7 Prozent auf 6,2 Milliarden Euro (2004). Das Kerngeschäft liegt dabei noch nahe an der ursprünglichen Geschäftsidee, dem Handel mit Schrauben.
Allerdings hat sich das Angebotsspektrum mittlerweile erheblich erweitert: Heute vertreiben die Mitarbeiter der Würth-Gruppe über 100.000 Produkte für Befestigungs- und Montagetechnik, von Schrauben- und Schraubenzubehör über Dübel, Werkzeuge oder chemisch-technische Produkte, Möbel- und Baubeschläge bis hin zur Arbeitsschutzkleidung sowie Produkte für Bau- und Heimwerkermärkte. Ein wichtiges Erfolgsrezept der Würth-Gruppe sind die kleinen, schlagkräftigen und unternehmerisch handelnden Einheiten.

Reinhold Würth - engagierter Unternehmer und großzügiger Kunstförderer

Prof. Dr. h. c. Reinhold Würth, geboren am 20. April 1935 als Sohn des Firmengründers Adolf Würth, prägt das Unternehmen seit vielen Jahrzehnten maßgeblich. Schon als 14-Jähriger begann er als zweiter Mitarbeiter des Vaters seine Karriere bei Würth. Reinhold Würth ist nicht nur die konsequente Internationalisierung des Unternehmens zuzuschreiben, auch die Unternehmenskultur trägt seine Handschrift. Die besondere Bedeutung, die Reinhold Würth seit jeher seinen Mitarbeitern und deren Eigeninitiative zugemessen hat, ist auch heute noch charakteristisch für die Würth-Gruppe. Angemessene Entlohnung, vielseitige Weiterbildungsmöglichkeiten und ein Maximum an unternehmerischem Freiraum motivieren die Mitarbeiter, Spitzenleistungen zu erbringen. 1994 zog sich Reinhold Würth aus der operativen Geschäftsführung zurück und überließ die Geschäftsführung einem heute fünfköpfigen Managementgremium, dem auch seine Tochter Bettina Würth angehört. Reinhold Würth stellt seitdem als Vorsitzender des Beirats der Würth-Gruppe seine Erfahrung für die Entwicklung des Unternehmens zur Verfügung.
Neben seinem großen unternehmerischen Engagement hat sich Professor Würth als Förderer für Kunst und Kultur sowie als Förderer von sozialen Projekten und Sport einen Namen gemacht. 2001 eröffnete er in Schwäbisch Hall die Kunsthalle Würth und macht damit einen Teil seiner privaten Sammlung von Kunstwerken aus dem 20. und 21. Jahrhundert der Öffentlichkeit zugänglich. Er unterstützt zahlreiche soziale Projekte wie Lernpartnerschaften zwischen dem Unternehmen und örtlichen Schulen oder ein Hotel in dem behinderte und nicht behinderte Menschen gemeinsam arbeiten.

"Ein Hoch dem Handwerk" - Feierlichkeiten anlässlich des Jubiläumsjahrs

Die Würth-Gruppe ist ein zuverlässiger Partner des Handwerks und betrachtet mit Sorge die vielfältigen Probleme der Branche. Gerade in konjunkturell schwierigen Zeiten möchte die Würth-Gruppe das Handwerk nach Kräften unterstützen und Anregungen geben, um die wirtschaftlichen Rahmenbedingungen zu verbessern. Vor diesem Hintergrund steht das Jubiläumsjahr bei Würth unter dem Motto "Ein Hoch dem Handwerk".
Einer der Höhepunkte der Feierlichkeiten vom 22. April bis 1. Mai 2005 ist der Galaabend am 22. April, zu dem ca. 1.000 Gäste aus Politik, Wirtschaft und Gesellschaft geladen sind. Er findet im größten Zelt der Welt statt, dem "Milleniums-Dom", der eigens für die Feierlichkeiten auf dem Firmengelände in Künzelsau aufgebaut wird. Wie schon bei den letzten Firmenjubiläen 1985 als der Zirkus Krone am Firmensitz aufmarschierte oder 1995 in Stuttgart als Mitarbeiter aller Würth-Gesellschaften rund um den Globus zur Party nach Stuttgart eingeladen wurden, kann auch zum 60. Firmenjubiläum im Unterhaltungsprogramm mit spektakulären Überraschungen gerechnet werden.

Ein weiterer Höhepunkt ist der regionale Handwerksgipfel, der am 25. April 2005 in Künzelsau stattfinden wird. Persönlichkeiten aus Wirtschaft, Politik und Verbänden werden über die Stellung und die aktuelle Lage des Handwerks in Deutschland diskutieren und Perspektiven für die Zukunft aufzeigen. Weiterhin veranstaltet Würth Festabende für die Mitarbeiter sowie einen Lieferantentag. Eine Publikumsattraktion wird mit Sicherheit wieder der Tag der offenen Tür am Sonntag, 1. Mai 2005, bei dem die breite Öffentlichkeit die Gelegenheit hat, den Stammsitz in Künzelsau kennen zu lernen. Zum letzten Tag der offenen Tür im September 2000 kamen weit über 30.000 Besucher.