16.07.04

Geschäftsergebnisse der Würth-Gruppe 1. Halbjahr 2004

  • Handelskonzern steigert Umsatz um 12,6 Prozent
  • Betriebsergebnis steigt überproportional zum Umsatz
  • Zahl der Mitarbeiter wächst auf 45.299

Künzelsau/Hohenlohekreis. Die Würth-Gruppe erzielte im ersten Halbjahr 2004 einen deutlichen Umsatzsprung und wächst wieder zweistellig. Der Gesamtumsatz des weltweit größten Handelsunternehmens für Befestigungs- und Montagetechnik mit Sitz im baden-württembergischen Künzelsau stieg nach den ersten sechs Monaten des Geschäftsjahres 2004 um 12,6 Prozent auf 3,087 Milliarden Euro. "Unsere kräftigen Investitionen in den Vertrieb in den vergangenen zwei Jahren zahlen sich nun aus", kommentierte Dr. Walter Jaeger, Sprecher der Konzernführung der Würth-Gruppe den Erfolgskurs des Unternehmens.
Nach einem Wachstum von 7,3 Prozent im ersten Quartal 2004 forcierte das Unternehmen das Umsatzwachstum im zweiten Quartal auf knapp 18 Prozent. Bereinigt um die Firmenzukäufe betrug das organische Wachstum im ersten Halbjahr 8,4 Prozent und war damit deutlich höher als in den vergangenen Jahren.

In Deutschland erwirtschaftete die Würth-Gruppe trotz der anhaltenden Krise in der Bauwirtschaft im Vergleich zum Vorjahreszeitraum ein zweistelliges Umsatzwachstum von 11,8 Prozent. Der Außenumsatz stieg auf 1,22 Milliarden Euro. Die ausländischen Gesellschaften erwirtschafteten in den ersten sechs Monaten ein Wachstum von 13,1 Prozent. Der Umsatz der Würth-Gruppe Ausland wuchs auf 1,87 Milliarden Euro.

Drei Unternehmen zugekauft

Im ersten Quartal 2004 hat die Würth-Gruppe nach Jahren der Konsolidierung wieder größere Akquisitionen getätigt. Mit der Übernahme der LICHT Zentrale Thurner GmbH in Nürnberg, der österreichischen Beschlägehersteller-Gruppe Grass und des Baumarktzulieferers DIY World GmbH integrierte das Handelsunternehmen drei Unternehmen mit einem Umsatzvolumen von zusammen 350 Millionen Euro pro Geschäftsjahr. Mit diesen Zukäufen stärkt das Handelsunternehmen die Geschäftseinheiten Elektrogroßhandel, Handel mit Bau- und Heimwerkermärkten sowie die Produktion von Möbelbeschlägen.

Betriebsergebnis steigt überproportional

Das Betriebsergebnis stieg im ersten Halbjahr 2004 überproportional zum Umsatzwachstum um 25 Prozent und lag damit mit 215 Millionen Euro um 43 Millionen Euro über dem Vorjahreswert (172 Millionen Euro). Zum Ende des Geschäftsjahres 2004 erwartet das Unternehmen daher eine substantielle Verbesserung des Betriebsergebnisses gegenüber dem Vorjahreswert von 330 Millionen Euro, so dass das Geschäftsjahr 2004 mit neuen Bestmarken bei Umsatz und Betriebsergebnis abschließen wird.

Würth-Gruppe beschäftigt über 45.000 Mitarbeiter

Die Würth-Gruppe beschäftigte zum 30. Juni 2004 weltweit 45.299 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter. Das sind 4.189 Beschäftigte mehr als zum 30. Juni des Vorjahres - ein Zuwachs von 10,2 Prozent. Dabei erhöhte sich die Zahl der Verkäufer um 9,3 Prozent (2.111 Verkäufer) auf 24.859. Die Zahl der Innendienstmitarbeiter im Würth-Konzern stieg um 2.074 Mitarbeiter auf 20.440. Im Rahmen von Akquisitionen wurden 1.349 Innendienstmitarbeiter in die Würth-Gruppe übernommen.

Zum Würth-Konzern gehören mittlerweile über 300 marktaktive Unternehmen in 80 Ländern.