25.05.04

Reinhold Würth und Heinrich von Pierer in der Ruhmeshalle

Reinhold Würth und Heinrich von Pierer in der Ruhmeshalle der deutschen Wirtschaft

Der Unternehmer und Schrauben-Großhändler Prof. Dr. h. c. Reinhold Würth und Siemens-Chef Heinrich v. Pierer sind in die "Hall of Fame" des manager magazins aufgenommen worden. Das Wirtschaftsmagazin ehrt mit der Mitgliedschaft in der symbolischen Ruhmeshalle (Motto: "Gegen Mutlosigkeit und Mittelmaß") alljährlich herausragende Persönlichkeiten der deutschen Wirtschaft.

Reinhold Würth sei ein "außergewöhnlicher Unternehmer", der sich zugleich als Mäzen und Philantrop einen Namen gemacht habe, würdigte Alt-Bundespräsident Roman Herzog in einer Festveranstaltung in Kronberg das neue Mitglied der Ruhmeshalle. Würth, so Herzog, sei es gelungen, aus einem kleinen Mittelständler einen Weltkonzern mit rund 5,4 Milliarden Euro Umsatz zu formen. Herzog hob das karitative Wirken Würths hervor. Vorbildlich sei zudem Würths Engagement für dessen Heimatregion, das württembergische Franken, unter anderem durch die Stiftung eines Kunstmuseums in Künzelsau.

Für eine "beispielhafte Management-Leistung" lobte Peter Sutherland, Chairman der Investmentbank Goldman Sachs, das zweite neue Mitglied der Hall of Fame. Heinrich v. Pierer habe als Vorstandsvorsitzender der Siemens AG Geradlinigkeit bewiesen. Mit Mut und Beharrlichkeit sei es v. Pierer gelungen, den Siemens-Konzern zusammenzuhalten und zu einer wahren internationalen Größe aufzubauen. Bestechend, so Sutherland, sei dabei v. Pierers Gabe, den Dialog mit den Mitarbeitern und deren Vertretungen zu pflegen.

manager magazin hat mittlerweile 39 Persönlichkeiten in die Hall of Fame aufgenommen - Unternehmer, Manager, Gewerkschaftsführer und Politiker, die sich um die deutsche Wirtschaft verdient gemacht haben. Mitglieder sind unter anderem Josef Neckermann (Neckermann-Versand), Reinhard Mohn (Bertelsmann), Berthold Beitz (Krupp) sowie die früheren Wirtschaftsminister Ludwig Erhard und Karl Schiller.