12.05.15

Würth-Gruppe platziert erfolgreich eine Benchmark-Anleihe über 500 Millionen Euro

Künzelsau/‘s-Hertogenbosch. Die Würth-Gruppe hat die attraktiven Konditionen an den Kapitalmärkten zur Aufnahme langfristiger Mittel genutzt und über ihre Finanzgesellschaft Würth Finance International B.V. mit Sitz in Amsterdam, Niederlande, am 11. Mai 2015 erfolgreich eine Euro-Anleihe über 500 Millionen Euro am Markt platziert.

Die Anleihe mit einer Laufzeit von sieben Jahren verfügt über einen Zinskupon von 1,00 Prozent p.a. und ist durch eine unbedingte, unwiderrufliche Garantie der Adolf Würth GmbH & Co. KG, Künzelsau, Deutschland, besichert. Die Rating-Agentur Standard & Poor’s hat die Anleihe mit einem Rating von „A, outlook stable“ versehen.

Die Federführung für die Emission nahmen die Joint Lead Manager DZ Bank AG, HSBC Bank plc, Landesbank Baden-Württemberg und Deutsche Bank AG wahr. Zwischen Ankündigung des Emissionsvorhabens und Schliessung der gesamten Transaktion vergingen nur wenige Stunden. Gleichwohl wurde die Transaktion in einem zuletzt eher volatilen Markt von den Investoren sehr gut aufgenommen. Zum endgültigen Preis lagen Zeichnungsangebote in fast dreifacher Höhe des Emissionsvolumens vor. Der bei Beginn der Vermarktung kommunizierte Creditspread von 50-55 Basispunkten konnte dank der grossen Nachfrage der Investoren im Verlauf der Platzierung auf 45 Basispunkte reduziert werden. Der im Vergleich zur Peer-Group niedrige Risikoaufschlag dokumentiert das große Vertrauen der Investoren in den Weltmarktführer mit Stammsitz im Württembergischen Künzelsau. Für die Investoren ergibt sich eine Rendite auf Verfall von 1,0390 Prozent p.a.

Die Emission stärkt die langfristige Finanzierungs- und Liquiditätsbasis der Würth-Gruppe als Grundlage für das zukünftige Konzernwachstum. Die durchschnittliche Laufzeit der ausstehenden Finanzverbindlichkeiten der Würth-Gruppe verlängert sich deutlich. Und mit der im August 2015 fälligen Rückzahlung der zu 3,875% verzinsten CHF 225 Mio. Anleihe wird sich der Durchschnittszinssatz für das verzinsliche Fremdkapital von Würth um über einen halben Prozentpunkt reduzieren.

„Letzte Woche konnten wir auf der Bilanzpressekonferenz mit einem Jahresumsatz von 10,13 Milliarden Euro und einem Betriebsergebnis von 515 Millionen Euro Rekordzahlen für das abgelaufene Geschäftsjahr vermelden. Zudem hat auch das Konzernwachstum in den letzten Monaten nochmal an Fahrt gewonnen und unsere ehrgeizigen Ziele untermauert. Wir können uns glücklich schätzen, dass uns die Mittelaufnahme am Kapitalmarkt so erfolgreich gelungen ist. Entscheidend hierfür war aber nicht nur das Niedrigzinsumfeld am Kapitalmarkt, sondern auch das Vertrauen der Investoren in den Namen Würth. Der Dank hierfür gilt in erster Linie unseren Kunden und den Leistungen unserer über 67.000 Mitarbeiter“ sagt Joachim Kaltmaier, Mitglied der Konzernführung der Würth-Gruppe.

Über die Würth-Gruppe

Die Würth-Gruppe ist Weltmarktführer in ihrem Kerngeschäft, dem Handel mit Montage- und Befestigungsmaterial. Sie besteht aktuell aus über 400 Gesellschaften in mehr als 80 Ländern und beschäftigt über 67.000 Mitarbeiter. Davon sind 30.000 fest angestellte Verkäufer im Außendienst. Im Kerngeschäft, der Würth-Linie, umfasst das Verkaufsprogramm für Handwerk und Industrie über 100.000 Produkte: von Schrauben, Schraubenzubehör und Dübeln über Werkzeuge bis hin zu chemisch-technischen Produkten und Arbeitsschutz.

Die Allied Companies – Gesellschaften des Konzerns, die an das Kerngeschäft angrenzen oder diversifizierte Geschäftsbereiche bearbeiten – ergänzen das Angebot um Produkte für Bau- und Heimwerkermärkte, Elektroinstallationsmaterial, elektronische Bauteile (z.B. Leiterplatten) sowie Finanzdienstleistungen. Sie machen über 40 Prozent des Umsatzes der Würth-Gruppe aus.

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