24.10.06

Würth Bildungspreis für zukunftsorientierte Ökonomie-Schulprojekte – Ausgewählte Schulen stellen ihre Projekte am 9. November 2006 in der Kunsthalle Würth vor

Künzelsau. Bei einem Kick-off-meeting in der Kunsthalle Würth in Schwäbisch Hall stellen sechs weiterführende, allgemein bildende Schulen aus ganz Baden-Württemberg ihre Projektplanungen im Rahmen des Würth Bildungspreises vor. Die Präsentation bildet den Auftakt zu spannenden Monaten für die teilnehmenden Schulen.

Der Würth Bildungspreis ist eine Initiative des vom Unternehmer Professor Dr. h. c. Reinhold Würth gegründeten Kompetenzzentrums Ökonomische Bildung mit Sitz in Künzelsau. Weiterführende, allgemein bildende Schulen können sich mit zukunftsorientierten Ökonomie-Projektvorhaben bewerben, die sie innerhalb des nächsten Schuljahres umsetzen möchten. Ziel der Initiative ist es, wirtschaftliches und unternehmerisches Denken und Handeln in der Schule zu fördern. Der Ministerpräsident des Landes Baden-Württemberg, Günther H. Oettinger, hat die Schirmherrschaft für den Preis übernommen.Bei der ersten Ausschreibung des Würth Bildungspreises im Frühjahr dieses Jahres bewarben sich insgesamt sechzehn Schulen. Eine neunköpfige Jury wählte aus den Bewerbungen sechs Schulen aus, die in den so genannten Würth Förderkreis aufgenommen und ein Jahr lang bei der Realisierung der Projekte professionell unterstützt werden. Im Einzelnen sind dies: die beiden Hauptschulen Kirbachschule Sachsenheim und Schule Eigeltingen, die Georg-Wagner-Realschule Künzelsau, die Mädchenrealschule St. Bernhard Bad Mergentheim, das Erasmus-Gymnasium Denzlingen sowie das Deutschorden-Gymnasium Bad Mergentheim. Personelle und finanzielle Beratung erhalten die Schulen von den Unternehmen Mensch-Technologie-Organisation MTO (Psychologische Forschung und Beratung, Tübingen) und SYNNECTA (Organisationsentwicklung und Managementberatung, Karlsruhe).Das Kick-off-meeting, bei dem die einzelnen Gruppen sich gegenseitig sowie der Würth Bildungspreis-Jury ihre Projekte vorstellen, ist der erste wichtige Termin für die Schülerinnen und Schüler im Würth Förderkreis. Anschließend geht es an das Umsetzen der Ideen. „Ich freue mich auf eine spannende Zusammenarbeit mit den Schulen und auf den kreativen Austausch mit den Schülerinnen und Schülern“, so Hannelore Gloger, die Leiterin des Kompetenzzentrums Ökonomische Bildung. „Mit der Projektarbeit wollen wir die Selbstverantwortung der jungen Menschen stärken und eine aktive Beteiligung in unserer sozial- und marktwirtschaftlichen Gesellschaft anregen“, so Gloger weiter.Großes Ziel ist die Preisverleihung am Ende des Schuljahres 2006/2007. Dort zeichnet das Kompetenzzentrum für Ökonomische Bildung die besten Projekte mit dem Würth Bildungspreis aus, der insgesamt mit 12.000 Euro dotiert ist. Nach Ende der Projektlaufzeit bleiben alle Schulen zwei weitere Jahre im Würth Förderkreis und können an Netzwerk-Aktivitäten und Veranstaltungen teilnehmen.