14.01.15

Würth erreicht erstmals über 10 Milliarden Euro Umsatz

  • Betriebsergebnis steigt überproportional
  • Alle Regionen verzeichnen Wachstum
  • Eigenkapitalquote von über 45 Prozent

Künzelsau/Gaisbach.Die Würth-Gruppe verzeichnet 2014 gemäß vorläufigem Konzernabschluss einen Umsatz von 10,12 Milliarden Euro (Vorjahr: 9,75 Milliarden Euro). In Lokalwährungen liegt das Wachstum bei 4,8 Prozent. Währungsveränderungen haben die Gruppe einen Prozentpunkt beim Wachstum gekostet.

Alle Regionen konnten ihren Umsatz steigern, auch in Südeuropa nimmt Würth wieder Fahrt auf. Positiv entwickeln sich ebenfalls die Gesellschaften außerhalb Europas, speziell in Nordamerika mit + 8,6 Prozent. In Deutschland wächst Würth mit 4,1 Prozent. Die größte Einzelgesellschaft der Würth-Gruppe, die Adolf Würth GmbH & Co. KG, feiert 2015 ihr 70-jähriges Firmenjubiläum.

Das Betriebsergebnis wird 2014 nach vorläufigen Berechnungen bei 500 Millionen Euro liegen (Vorjahr: 445 Millionen Euro). Dies entspricht einer Steigerung von 12,4 Prozent. Mit einem Eigenkapitalzuwachs von rund 300 Millionen Euro auf 3,68 Milliarden Euro weist die Würth-Gruppe im Geschäftsjahr 2014 eine Eigenkapitalquote von über 45 Prozent aus und ist damit sehr solide finanziert.

Die Anzahl der Mitarbeiter erhöhte sich 2014 von 63.571 auf 66.044; dieser Anstieg war vor allem in vertriebsnahen Bereichen zu verzeichnen.

Robert Friedmann, Sprecher der Konzernführung der Würth-Gruppe, ist zufrieden mit den Kennzahlen des Jahres 2014. „Die Entwicklung der Würth-Gruppe zeigt einen klaren Aufwärtstrend trotz teilweise sehr schwieriger Einflüsse der Weltwirtschaft wie zum Beispiel in Russland, und zwar weltweit. Wir blicken optimistisch ins Jahr 2015 und investieren weiterhin in zusätzliche Verkäufer und gezielt in Wachstumsmärkte und Vertriebskanäle wie E-Business.“

Über die Würth-Gruppe

Die Würth-Gruppe ist Weltmarktführer in ihrem Kerngeschäft, dem Handel mit Montage- und Befestigungsmaterial. Sie besteht aktuell aus über 400 Gesellschaften in mehr als 80 Ländern und beschäftigt mehr als 66.000 Mitarbeiter. Davon sind rund 30.000 fest angestellte Verkäufer im Außendienst.

Im Kerngeschäft, der Würth-Linie, umfasst das Verkaufsprogramm für Handwerk und Industrie über 100.000 Produkte: von Schrauben, Schraubenzubehör und Dübeln über Werkzeuge bis hin zu chemisch-technischen Produkten und Arbeitsschutz.

Die Allied Companies – Gesellschaften des Konzerns, die an das Kerngeschäft angrenzen oder diversifizierte Geschäftsbereiche bearbeiten – ergänzen das Angebot um Produkte für Bau- und Heimwerkermärkte, Elektroinstallationsmaterial, elektronische Bauteile (z.B. Leiterplatten) sowie Finanzdienstleistungen. Sie machen rund 40 Prozent des Umsatzes der Würth-Gruppe aus.