23.10.08

Würth Bildungspreis 2008: Zukunftsorientierte Schulprojekte aus Baden-Württemberg ausgezeichnet - Erster Preis geht an Golden-Bühl-Schule aus VS-Villingen

Künzelsau/Stuttgart. Zum zweiten Mal hat das Kompetenzzentrum Ökonomische Bildung unter dem Dach der Gemeinnützigen Stiftung Würth am Mittwoch, 22. Oktober 2008 im Neuen Schloss in Stuttgart den Würth Bildungspreis verliehen: Den mit 4.000 Euro verbundenen ersten Preis erhielt in diesem Jahr die Golden-Bühl-Schule aus Villingen. Mit ihrem Projekt eines Catering-Services im Rahmen einer Schülerfirma überzeugten die 18 Hauptschüler der Klassen sieben und acht die Jury.

Insgesamt sechs Schulen aus ganz Baden-Württemberg waren in die Endrunde des Wettbewerbs gekommen und erhielten bei der offiziellen Verleihung ihre Preise durch Prof. Dr. h. c. mult. Reinhold Würth, Vorsitzender des Stiftungsaufsichtsrats der Würth-Gruppe, sowie Helmut Rau MdL, Minister für Kultus, Jugend und Sport Baden-Württemberg.

„Ohne grundlegende Kenntnisse des Marktes und seiner Zusammenhänge können die Menschen wirtschaftliche Entwicklungen nicht verstehen“, sagte Kultusminister Rau in seiner Ansprache. Es sei deshalb wichtig, ökonomischen Inhalten einen hohen Stellenwert in der Schulbildung einzuräumen. Der Würth Bildungspreis gebe wichtige Impulse für eine praxisorientierte Vermittlung ökonomischer Bildung.

Der mit 3.000 Euro dotierte zweite Platz ging an das Evangelische Lichtenstern-Gymnasium aus Sachsenheim für das Projekt „Ökonomie/Diakonie – Start eines gymnasialen Sonderprofils“: Das Gymnasium etablierte ein neues und bundesweit einzigartiges Profilfach an der Schule, das die Fachbereiche Ökonomie und Diakonie verknüpft.

Den Bronzepreis in Höhe von 2.000 Euro erhielt das Team der Weygangschule in Öhringen mit dem Thema „win-win-Kooperation – Schule und Arbeitswelt“: Die Projektgruppe setzte sich für eine stärkere Vernetzung ihrer Schule mit regionalen Wirtschaftsunternehmen ein.
Drei weitere Schulen wurden mit dem vierten Platz ausgezeichnet, der jeweils mit 1.000 Euro verbunden ist: Die Realschule Bissingen („Schülerfirma SHU – Schüler helfen Umwelt“), die Realschule Rheinstetten („Tour Solar 2008“) und das Landesgymnasium für Hochbegabte in Schwäbisch Gmünd („iLab –´Von Schülern für Schüler´“).

„Es ist beeindruckend, welche vielfältigen Projekte die Schulen innerhalb der Projektlaufzeit von einem Schuljahr initiiert haben und mit welcher Professionalität sie dabei an die Durchführung gegangen sind“, so Stefanie Wilhelm vom Kompetenzzentrum Ökonomische Bildung über die teilnehmenden Schulen am Würth Bildungspreis 2008.

Mit der Veranstaltung am Mittwoch fiel zudem der Startschuss für den Würth Bildungspreis 2009: Unter 14 Bewerbungen aus Baden-Württemberg hatte die Jury in einem ersten Schritt sechs Schulen ausgewählt, die im laufenden Schuljahr umfangreiche Unterstützung bei der Realisierung ihrer Projekte erhalten. Im Rahmen einer Kick-off-Veranstaltung stellten die Schülerinnen und Schüler im Neuen Schloss nun erstmals ihre Projektvorhaben vor.

Im Einzelnen sind dies folgende Schulen: Die Haierschule Faurndau (Göppingen), die Christliche Schule im Hegau (Rielasingen-Worblingen), die Schickhardt-Realschule Backnang, das Evangelische Paul-Distelbarth-Gymnasium Obersulm, das Carl-Friedrich-Gauß-Gymnasium Hockenheim und das Gymnasium Friedrich II. Lorch.