07.10.08

Virtuose Geigenkunst auf historisch wertvollem Instrument: Neugegründete Reinhold Würth Musikstiftung gGmbH überreicht eine Stradivari an den ungarischen Violinisten Jozsef Lendvay

Künzelsau. Im Juli 2008 wurde die Reinhold Würth Musikstiftung gGmbH gegründet. Der Zweck der Stiftung ist unter anderem, historisch bedeutsame Musikinstrumente zu erwerben, zu erhalten und diese hochbegabten Musikern unentgeltlich zu überlassen.

Das erste erworbene Musikinstrument, die „Stradivari Ex Ries 1693“ des italienischen Geigenbaumeisters Antonio Stradivari wurde nun im Rahmen eines Konzerts mit geladenen Gästen am 6. Oktober an den ungarischen Violinvirtuosen Jozsef Lendvay offiziell übergeben.

Lendvay begeisterte sein Publikum im Alma-Würth-Saal des Firmensitzes von Würth in Künzelsau-Gaisbach mit seinem Programm „Classic meets Gipsy“. Er interpretierte Werke von Niccolo Paganini und Johann Sebastian Bach und entführte im zweiten Teil des Abends mit seinem Ensemble in die Welt der Zigeunermusik.

„Jozsef Lendvay hat uns einmal mehr davon überzeugt, dass er eines der ganz großen Talente seiner Generation ist. Die Stradivari geben wir hiermit in die Hände eines Künstlers, der es schafft, sein Publikum sowohl mit Violinentechnik als auch mit seiner Begeisterung für die Musik mitzureißen“, sagte Reinhold Würth, Vorsitzender des Stiftungsaufsichtsrates der Würth-Gruppe.

„Für jeden Geiger ist es schon die Erfüllung eines Lebenstraumes, nur einmal auf einem Instrument des großen Geigenbaumeisters Antonio Stradivari spielen zu dürfen. Ich bin Professor Würth unendlich dankbar, dass er es mir ermöglicht, in Zukunft meine Konzerte auf seinem Instrument zu spielen. Das ist für mich das Größte“, freute sich Jozsef Lendvay über das Musikinstrument.