22.11.07

«Vibrierende Neugier – Erfolg mit System» - Würth zieht erfolgreiche Bilanz zum ersten Medientag

Künzelsau. Rund 30 Journalisten aus dem In- und Ausland sind der Einladung der Würth-Gruppe zum ersten Medientag gefolgt, der am 22. November 2007 am Stammsitz des Unternehmens stattfand. Unter dem Motto „Vibrierende Neugier – Erfolg mit System“ erhielten sie tiefe Einblicke in die Unternehmensstrategie und -entwicklung des Weltmarktführers für Montage- und Befestigungsmaterial.

Im Mittelpunkt des Medientags standen Themen wie das Erfolgsrezept von Würth, die Erschließung und Entwicklung weltweiter Märkte sowie die Bedeutung von Innovationen für ein Handelsunternehmen wie Würth. Robert Friedmann, Sprecher der Konzernführung der Würth-Gruppe, fasste das Erfolgsrezept des weltweit tätigen Handelskonzerns zusammen: "Wachstum ist immer möglich – der Motor ist unsere Lust am Verkaufen, unsere konsequente Ausrichtung auf den Kunden und unsere Neugier an neuen Wachstumsfeldern."

Besonders stolz zeigten sich die Organisatoren, dass sie Prof. Dr. Hermann Simon als Gastreferenten verpflichten konnten. Der Experte für Strategie, Marketing und Pricing sprach zu den Innovationsstrategien von Hidden Champions. Er stellte die These auf, dass diese „fast alles anders machen, als es die Management-Gurus predigen“.

Anschließend sprach Prof. Dr. h. c. mult. Reinhold Würth, Vorsitzender des Stiftungsaufsichtsrates der Würth-Gruppe, über seine mehr als 50-jährige Erfahrung als Unternehmer. Er habe, getrieben durch eine vibrierende Neugier, schon immer wissen wollen, was sich „hinter dem Berg und ums Eck“ befinde. Dies sei auch eine grundlegende Einstellung, die das Unternehmen vorangetrieben habe und aus der die Entwicklung neuer Geschäftsfelder resultierte. Der anschließende Dialog mit Prof. Dr. Simon zum Innovationsmanagement bei Hidden Champions rundete den Themenblock über Innovation ab.

Würth wächst kontinuierlich – in reifen sowie in neuen Märkten

Peter Zürn, Sprecher der Geschäftsleitung der Adolf Würth GmbH & Co. KG (AW KG), der sich dem Thema Wachstumspotenzial in reifen Märkten widmete, stellte zusammenfassend fest, dass gesättigte Märkte nicht unweigerlich zur Stagnation führen müssen, „sondern das Spiel erst richtig spannend machen.“ Bei der Markterschließung ist die Organisation des Vertriebs, die Kernkompetenz von Würth, der Haupthebel zur weiteren Marktausschöpfung. Das Maß hierbei sei der Kunde, dessen Bedürfnisse den Weg vorzeichnen.

Gerade bei der Erschließung neuer Märkte ist es für die Unternehmensgruppe wichtig, sich auf unterschiedliche Marktgegebenheiten einzustellen. Dies machte Dr. Reiner Specht, Mitglied der Konzernführung der Würth-Gruppe, am Beispiel Russlands deutlich. „In Russland begegnen wir vor allem der Herausforderung durch die dortige Landeskultur. Aber Würth ist auf einem guten Weg, diese in Einklang mit der Unternehmenskultur zu bringen“, so Specht.

Über die zentrale Rolle des Innovationsmanagements bei der Würth-Gruppe sprach Siegfried Humm, Leiter der Produktentwicklung der AW KG. Dabei betonte er die Bedeutung der eigenen Produktentwicklung für den Erfolg der Unternehmensgruppe und die ständige Ausrichtung des Produktportfolios an den Bedürfnissen des Marktes und der Kunden.

Erfreut über die große Resonanz auf den Medientag erklärte Robert Friedmann abschließend: „Wir können uns sehr gut vorstellen, diese Veranstaltung regelmäßig anzubieten.“