07.01.14

Würth-Gruppe beendet Zusammenarbeit mit der Ratingagentur Fitch Ratings Ltd.

Künzelsau. Die Würth-Gruppe beendet zum Jahresende 2013 ihre langjährige Zusammenarbeit mit der Ratingagentur Fitch Ratings Ltd. und hat den Ratingvertrag gekündigt. Ausschlaggebend für die Entscheidung waren Kosten-Nutzen-Überlegungen.

Die Ratingbeziehung zu Standard & Poor’s wird unverändert fortgeführt. Damit ist sichergestellt, dass den Investoren, Kreditgebern und Geschäftspartnern der Würth-Gruppe weiterhin ein differenziertes und klares Bild zur Kreditwürdigkeit durch eine unabhängige und kritische Agentur zur Verfügung steht. Dank der guten Reputation am Kapitalmarkt und der transparenten und offenen Kommunikation gegenüber Investoren und Kreditgebern sieht sich die Würth-Gruppe sehr gut aufgestellt, um auch künftig mögliche Finanzierungen erfolgreich und zu attraktiven Konditionen umsetzen zu können.

Von der Änderung betroffen sind ab 1.1.2014 alle Ratings, die Fitch der Würth-Gruppe erteilt hat. Neben dem kurz- und langfristigen Issuer-Default-Rating der Adolf Würth GmbH & Co. KG sind dies die Ratings der von der Würth Finance International B.V. (Niederlande) ausgegebenen Anleihen in Euro und Schweizer Franken. Standard & Poor’s bewertet die langfristige Kreditwürdigkeit der Würth-Gruppe sowie der ausstehenden Anleihen der Würth Finance International B.V. seit dem Jahr 2000 nahezu unverändert mit A.

Die Würth-Gruppe

Die Würth-Gruppe ist Weltmarktführer in ihrem Kerngeschäft, dem Handel mit Montage- und Befestigungsmaterial. Sie besteht aktuell aus mehr als 400 Gesellschaften in über 80 Ländern und beschäftigt mehr als 60.000 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter. Davon sind rund 30.000 fest angestellte Verkäufer im Außendienst. Im Geschäftsjahr 2012 erzielte die Würth-Gruppe einen Umsatz von 9,98 Milliarden Euro. Im Kerngeschäft, der Würth-Linie, umfasst das Verkaufsprogramm für Handwerk und Industrie über 100.000 Produkte: Von Schrauben, Schraubenzubehör und Dübeln über Werkzeuge bis hin zu chemisch-technischen Produkten und Arbeitsschutz. Die Allied Companies – Gesellschaften des Konzerns, die an das Kerngeschäft angrenzen oder diversifizierte Geschäftsbereiche bearbeiten – ergänzen das Angebot um Produkte für Bau- und Heimwerkermärkte, Elektroinstallationsmaterial, elektronische Bauteile sowie Finanzdienstleistungen. Sie machen über 40 Prozent des Umsatzes der Würth-Gruppe aus.