02.10.07

Bundespräsident Horst Köhler zu Besuch bei Würth

Künzelsau. Bundespräsident Horst Köhler besuchte am Dienstag, 2. Oktober 2007 die Würth-Gruppe an ihrem Stammsitz im baden-württembergischen Künzelsau-Gaisbach.

Der Bundespräsident kam auf Einladung von Reinhold Würth, dem Vorsitzenden des Stiftungsaufsichtsrates der Würth-Gruppe. Der Besuch war in die Reihe weiterer Firmensuche eingebunden, die Horst Köhler dazu nutzt, sich ein praxisnahes Bild von der aktuellen Unternehmenslandschaft und -situation in Deutschland zu machen. Er reiste an diesem Tag aus Eisenach an, wo er am Vormittag bereits zu Gast im dortigen Opel Werk gewesen war. Erich Pfister, Wirtschaftsminister des Landes Baden-Württemberg, begleitete den Bundespräsidenten bei seinem Besuch der Würth-Gruppe.

Bei Würth traf der Bundespräsident am frühen Nachmittag zu einem Gespräch mit Vertretern der Konzernführung zusammen und trug sich anschließend in das Goldene Buch der Stadt Künzelsau ein. „Es ist für uns eine große Ehre, den deutschen Bundespräsidenten bei uns als Gast begrüßen zu dürfen und die Gelegenheit zu haben, ihm das Unternehmen Würth näher vorstellen zu dürfen“, freute sich Reinhold Würth in seiner Begrüßung.

Besonders intensiv informierte sich der Bundespräsident bei einem Rundgang durch die Logistikzentren am Standort Gaisbach. Er nutzte den dortigen Austausch mit Mitarbeitern, um sich ein direktes Bild von der Kernkompetenz des Weltmarktführers für Montage- und Befestigungsmaterial zu machen.

Auf dem weiteren Tagesprogramm stand ein Gespräch mit Auszubildenden aus unterschiedlichen Berufsrichtungen bei Würth. Das Unternehmen bildet in Deutschland zurzeit eine persönliche Rekordzahl von über 1.000 Menschen aus. Die Azubis fragten den Bundespräsidenten vor allem nach seiner Meinung zur Zukunft Deutschlands, zum Thema „Vernetzung von Auszubildenden innerhalb des Landes“ und zum Bild Deutschlands im Ausland. Horst Köhler erkundigte sich im Austausch mit den Auszubildenden nach deren Einschätzung zur Ausbildungssituation und späteren Chancen bei der Arbeitsplatzsuche.

Eine besondere Ehre und Wertschätzung für die Mitarbeiter der Würth Logistik war am Ende des Besuchs ein Gruppenfoto mit dem Bundespräsidenten, das in Erinnerung an diesen Tag einen besonderen Platz im Unternehmen finden wird.

Über die Würth-Gruppe

Die Würth-Gruppe, die in ihrem Kerngeschäft, dem weltweiten Handel mit Montage- und Befestigungsmaterial, marktführende Position einnimmt, ist mit 384 Gesellschaften in 86 Ländern tätig und erwirtschaftete im Geschäftsjahr 2006 einen Umsatz von 7,748 Milliarden Euro. Sie beschäftigt derzeit weltweit über 60.000 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter.