03.09.07

EU-Kommissar Günter Verheugen besucht Konzernzentrale der Würth-Gruppe in Künzelsau-Gaisbach

Künzelsau. Im Rahmen seiner mehrmals jährlich stattfindenden Informationsreisen zu Wirtschaftsunternehmen in den Mitgliedsländern der Europäischen Union besuchte der Europäische Kommissar für Industrie und Vizepräsident der Europäischen Kommission, Günter Verheugen, am 31. August 2007 den Stammsitz der Würth-Gruppe in Künzelsau.

Kommissar Verheugen suchte dabei Gelegenheit zu praxisnahen Gesprächen und den Erfahrungsaustausch mit Unternehmen innerhalb der Europäischen Union, um auch so eine engere Abstimmung zwischen Wirtschaft und Europäischer Richtlinienpolitik zu fördern. Auf dem Tagesprogramm bei Würth stand ein Gespräch mit dem Management der weltweit tätigen Unternehmensgruppe. Fragen der Harmonisierung des europäischen Marktes, des freien Wettbewerbs und des internationalen Handelsrechts standen dabei im Mittelpunkt.

Vor Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern des Unternehmens sprach Verheugen zum Status Quo der Europäischen Union nach Ende der deutschen Ratspräsidentschaft und zu deren weiteren bildungs- und industriepolitischen Entwicklung. Dieser käme besonders vor dem Hintergrund der Lissabon-Strategie betrachtet – mit der Zielsetzung der Europäischen Union zur wachstumsstärksten wissensbasierten Weltregion zu verhelfen - eine strategisch entscheidende geopolitische Rolle zu.

Daran anschließend verschaffte sich Verheugen bei einem Rundgang durch die Logistikzentren einen persönlichen Eindruck von der Leistungsfähigkeit des internationalen Warenflussverkehrs bei Würth. Persönliche Begegnungen und Gespräche mit Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern der Logistikabteilung zeigten dem Europapolitiker ein wirklichkeitsnahes Bild vom Arbeitsumfeld dieser für das Handelsunternehmen zentral wichtigen Abteilung.

Am Nachmittag fand ein Besuch der Kunsthalle Würth in Schwäbisch Hall und der aktuellen Ausstellung „Edvard Munch – Zeichen der Moderne“ statt, bevor Kommissar Verheugen seinem hervorgehobenen Interesse für die industrialisierte Erzeugung von Sonnenenergie mit der Besichtigung der Photovoltaikproduktion bei Würth Solar in Schwäbisch Hall folgte. In einem internen Expertengespräch mit der Geschäftsleitung der CISfab wurden unter anderem die Themen Europäische Energiepolitik sowie Zukunft von Forschung und Wissenschaft auf dem Gebiet der erneuerbaren Energien behandelt.