14.07.08

Würth-Gruppe: Geschäftsverlauf erstes Halbjahr 2008

  • Umsatzanstieg um 6,6 Prozent auf 4,56 Milliarden Euro
  • Betriebsergebnis 316 Millionen Euro vor Steuern
  • Mitarbeiteranzahl um 7,6 Prozent auf 65.158 gesteigert
  • deutsche Gruppe wächst stärker als Auslandskonzern

Künzelsau/Hohenlohekreis. Die Würth-Gruppe hat im ersten Halbjahr 2008 ihren Gesamtumsatz um 6,6 Prozent auf 4,56 Milliarden Euro gesteigert. Um Währungseffekte bereinigt betrug das Umsatzwachstum 8,2 Prozent. „Mit der Geschäftsentwicklung im ersten Halbjahr sind wir zufrieden. Trotz eines starken Basiseffektes im Vergleichszeitraum 2007 sowie der momentanen Weltwirtschaftslage und steigenden Rohstoffpreisen wachsen wir weiterhin“, sagt Robert Friedmann, Sprecher der Konzernführung der Würth-Gruppe.

Umsatzwachstum in Deutschland stärker als im Ausland

Momentan stärkster Wachstumsmotor des weltweit größten Handelsunternehmens für Montage- und Befestigungstechnik mit Sitz im baden-württembergischen Künzelsau ist die deutsche Gruppe.

In Deutschland stieg der Umsatz der Gruppe im ersten Halbjahr um 9,9 Prozent auf 1,85 Milliarden Euro. Besonders erfreulich ist hierbei der Geschäftsverlauf der Adolf Würth GmbH & Co. KG. Das Mutterunternehmen der Würth-Gruppe vermeldet im Juni 2008 einen neuen Umsatzrekord auf Monatsbasis im Inlandsgeschäft und trägt entscheidend zum hervorragenden Ergebnis der Gruppe in Deutschland bei.

Jahresumsatz von 9,2 Milliarden erwartet

Der Auslandskonzern verzeichnete in den ersten sechs Monaten 2008 einen Umsatz von 2,71 Milliarden Euro, was einer Steigerung von 4,5 Prozent entspricht. Das bestehende Wachstum wurde vor allem durch die eingetrübte konjunkturelle Lage in den USA, aber auch die massiv gestiegenen Rohstoffpreise gebremst. „Durch die breite Aufstellung der Würth-Gruppe können wir jene Bereiche oder Länder, die aktuell weniger stark wachsen mit der positiven Entwicklung in anderen Geschäftsfeldern und Märkten ausgleichen. Deshalb schauen wir zuversichtlich auf das zweite Halbjahr“, sagt Friedmann. Sollten sich die weltwirtschaftlichen Rahmenbedingungen nicht weiter verschlechtern, erwartet die Würth-Gruppe für das Gesamtjahr 2008 einen Umsatz von 9,2 Milliarden Euro, was einer Steigerung von 8,4 Prozent entspräche.

Betriebsergebnis auf Vorjahresniveau

Das Betriebsergebnis der Würth-Gruppe war im ersten Halbjahr 2008 leicht rückläufig und beträgt per 30. Juni 316 Millionen Euro (erstes Halbjahr 2007: 321 Millionen Euro). Zum Jahresende wird ein Ergebnis auf Vorjahresniveau angestrebt.

Mitarbeiteranzahl um 7,6 Prozent gesteigert

Die Zahl der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter ist im Vergleich zum Vorjahreszeitraum um 4.594 gestiegen (+7,6 Prozent), sodass die Würth-Gruppe nun weltweit 65.158 Beschäftigte zählt. Davon sind 31.435 Mitarbeiter im Außendienst tätig. Innerhalb der Auslandsgesellschaften kamen seit Jahresbeginn insgesamt 1.186 Mitarbeiter hinzu, in Deutschland wurden im ersten Halbjahr 2008 273 Arbeitsplätze innerhalb der Würth-Gruppe geschaffen. Durch Zukäufe kamen in den letzten sechs Monaten 843 Mitarbeiter hinzu.