16.07.07

Würth-Gruppe setzt Wachstumskurs erfolgreich fort - Geschäftsergebnisse der Würth-Gruppe 1. Halbjahr 2007

  • Handelskonzern steigert Umsatz in den ersten sechs Monaten um 10,7 Prozent auf 4,29 Milliarden Euro
  • 321 Millionen Euro Betriebsergebnis
  • 30.000ster Außendienstmitarbeiter weltweit bei Würth Brasilien eingestellt
  • 225. Abholniederlassung in Deutschland eröffnet

Künzelsau/Hohenlohekreis. Das weltweit größte Handelsunternehmen für Befestigungs- und Montagetechnik mit Sitz im baden-württembergischen Künzelsau steigert seinen Umsatz nach den ersten sechs Monaten des Geschäftsjahres 2007 um 10,7 Prozent auf 4,29 Milliarden Euro: „Wir konnten unseren Kurs halten und an die außerordentlich gute Entwicklung in 2006 anknüpfen“, freut sich Robert Friedmann, Sprecher der Konzernführung der Würth-Gruppe, über die überdurchschnittlich positiven Geschäftsergebnisse im 1. Halbjahr 2007. Die Würth-Gruppe ist mit 378 marktaktiven Gesellschaften in 85 Ländern vertreten.

Bereits im ersten Quartal 2007 verzeichnete die Würth-Gruppe einen neuen Rekord - erstmalig in der Geschichte wurden über 2 Milliarden Euro Umsatz generiert. Den Schwung dieses hervorragenden Starts nahm die Würth-Gruppe in das zweite Quartal ungebremst mit: Kumuliert per 30. Juni 2007 erzielte die Würth-Gruppe 4,29 Milliarden Euro Umsatz, was einem stabilen zweistelligen Wachstum von 10,7 Prozent entspricht. Insgesamt prognostiziert die Würth-Gruppe für das Jahr 2007 ein Gesamtwachstum von 10,1 Prozent und einen Rekordumsatz von 8,53 Milliarden Euro.

In Deutschland steigerte die Würth-Gruppe den Umsatz auf 1,68 Milliarden Euro. Dies entspricht einem Wachstum von 11,4 Prozent. Die ausländischen Gesellschaften erwirtschafteten mit einem Umsatz von 2,61 Milliarden Euro ein Wachstum von 10,3 Prozent im 1. Halbjahr.

Überproportionale Steigerung des Betriebsergebnisses im Verhältnis zum Umsatz

Das Betriebsergebnis stieg im ersten Halbjahr 2007 um 15,5 Prozent auf 321 Millionen Euro und lag damit um 43 Millionen Euro über dem Vorjahreswert. Die Würth-Gruppe ist zuversichtlich, in 2007 ein neues Rekordergebnis erzielen zu können.

30.000ster Außendienstmitarbeiter eingestellt

Per 30. Juni 2007 beschäftigt die Würth-Gruppe weltweit 60.564 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter. Dies sind 7.558 mehr Beschäftigte und entspricht einem Zuwachs von 14,3 Prozent im Vergleich zum Vorjahreszeitpunkt. Durch Firmenzukäufe sind 3.993 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter hinzugekommen.

Die Zahl der Verkäufer erhöhte sich um 6,1 Prozent auf 30.016. Besonders freute sich die Würth-Gruppe – einer der weltweit größten Arbeitgeber für fest angestellte Verkäufer – im Juni über die Einstellung des 30.000sten Außendienstmitarbeiters. Der neue Kollege arbeitet künftig für die Würth Gesellschaft in Brasilien, deren Außendienstmannschaft sich innerhalb der letzten zwei Jahre nahezu verdoppelt hat und die allein 1.410 Verkäufer beschäftigt.

Die Zahl der Innendienstmitarbeiter im Würth-Konzern stieg – vornehmlich bedingt durch Firmenzukäufe – um 23,6 Prozent auf insgesamt 30.548 Beschäftigte.

Nachhaltige Investition in den Nachwuchs – Newcomer-Infotag bei der Adolf Würth GmbH & Co. KG

Im Juli 2007 sind im Ausbildungsverbund der Adolf Würth GmbH & Co. KG insgesamt 249 Auszubildende beschäftigt.

Am 14. Juli 2007 hat die Adolf Würth GmbH & Co. KG die 128 neuen Auszubildenden, die zum nächsten Ausbildungsjahr im September an den Standorten Künzelsau-Gaisbach und Bad Mergentheim (inkl. Würth Industrie Service GmbH & Co. KG und Comgroup Gesellschaft für Systemintegration mbH) ihre Ausbildung beginnen werden, zum Newcomer-Infotag in die Firmenzentrale eingeladen. Die Auszubildenden erhalten hierdurch die Gelegenheit, ihre Ausbildungsfirma näher kennen zu lernen und erste Kontakte zu ihren Mit-Azubis zu knüpfen.

Zusätzlich sind 40 Neueinstellungen für die Verkaufsniederlassungen im ganzen Bundesgebiet geplant, so dass ab September 2007 bundesweit 417 Auszubildende beschäftigt sein werden.

Zudem befinden sich 294 Juniorverkäufer per 30. Juni 2007 in einem speziellen zweijährigen Weiterbildungsmodell der Adolf Würth GmbH & Co. KG, um auch die Vertriebsmannschaft mit dem notwendigen qualitativen Nachwuchs zu versorgen.

Strategie der Abholniederlassungen wird weiter ausgebaut

Die Würth-Gruppe baut das Netz ihrer Abholniederlassungen als Ergänzung zum Direktvertrieb auf nationaler und internationaler Ebene weiter aus. „Am 22. Juni 2007 konnten wir in Freising die 225. Abholniederlassung eröffnen. Wir kommen damit unserem Ziel immer näher, in Deutschland ein flächendeckendes Netz von Abholniederlassungen aufzubauen, um für jeden Kunden zur Deckung seines Sofortbedarfes innerhalb von 10 Minuten erreichbar zu sein“, so Peter Zürn, Geschäftsführer der Adolf Würth GmbH & Co. KG, Deutschland.

In den durchschnittlich 600 Quadratmeter großen Abholniederlassungen finden Kunden einen Querschnitt der gängigsten Würth-Produkte, die im täglichen Einsatz benötigt werden. Insgesamt werden in den Niederlassungen etwa 5.500 Produkte zum Sofortkauf angeboten.