19.04.10

Kompetenzzentrum Ökonomische Bildung fördert Dialog zwischen Schule und Wirtschaft beim vierten Führungskräftesymposium

Künzelsau/Sinsheim. Zum vierten Führungskräftesymposium lud das Kompetenzzentrum Ökonomische Bildung der Gemeinnützigen Stiftung Würth am 16. und 17. April 2010 ins Hotel Sinsheim in Sinsheim ein. 83 Führungskräfte aus Schule und Wirtschaft beschäftigten sich intensiv mit dem Schwerpunktthema „Marketing für Dienstleistungen und Bildung“.

Ziel der zweitägigen Veranstaltung war, den aktiven Dialog zwischen Schule und Wirtschaft durch persönliche Kontakte und die Arbeit an gemeinsamen Fragestellungen zu fördern. Bei Vorträgen und Workshops lernten die Teilnehmer – Schulleiter aus dem Regierungsbezirk Karlsruhe sowie Personalverantwortliche und Führungskräfte aus Unternehmen dieser Region – den jeweils anderen Bereich besser kennen und erhielten Impulse für ihre eigene Arbeit.

„Der persönliche Austausch der Führungskräfte aus Schulen und Unternehmen führt zu einem besseren Verständnis für die jeweiligen Belange und Bedürfnisse und trägt so zu einem konstruktiven Miteinander im lokalen und regionalen Umfeld bei“, konstatierte Thomas Schenk, Referent am Ministerium für Kultus, Jugend und Sport und Vorsitzender des Beirats des Kompetenzzentrums Ökonomische Bildung in seinem Grußwort.

Prof. Dr. h. c. mult. Reinhold Würth, Stiftungsaufsichtsratsvorsitzender der Würth-Gruppe und Initiator des Kompetenzzentrums Ökonomische Bildung Baden-Württemberg, berichtete über seine Laufbahn als Unternehmer und erklärte, warum das Zusammenspiel von Schule und Wirtschaft wichtig ist:

„Die ökonomische Bildung in der Schule soll forciert und die Affinität der Jugendlichen zu Wirtschaftsthemen gefördert werden“, so

Prof. Dr. h. c. mult. Reinhold Würth in seinem Vortrag.

Anschließend informierte Prof. Dr. Lothar Weinland, Studiengangsleiter für den Fachbereich Dienstleistungsmarketing an der Dualen Hochschule Mannheim, über die neuesten Erkenntnisse aus der Dienstleistungs-forschung. Er griff die spannende Frage auf, wie Schulen als Dienstleister fungieren können.

Ein „World Café“ in Form einer moderierten Gesprächsrunde und sechs Workshops vertieften ausgewählte Fragestellungen rund um das Thema Marketing.

Abschließend spannte Martin Knauerhase von der Werbeagentur und Managementberatung FACTS in seinem Vortrag den Bogen „Vom Produktmarketing zum Bildungsmarketing“ und ging dabei insbesondere auf die Konzeption und Durchführung der Ausbildungsoffensive Bayern ein.

Ziel dieser Kampagne ist, Haupt- und Realschüler auf Ausbildungs- möglichkeiten in der Metall- und Elektroindustrie hinzuweisen.

Das Kompetenzzentrum Ökonomische Bildung

Das Kompetenzzentrum Ökonomische Bildung Baden-Württemberg ist eine Initiative der Gemeinnützigen Stiftung Würth und wurde 2005 durch den Unternehmer Prof. Dr. h. c. mult. Reinhold Würth ins Leben gerufen. Hauptziel des Kompetenzzentrums ist, Schule näher an Wirtschaftsthemen heranzuführen. Es besteht eine enge Kooperation mit dem Ministerium für Kultus, Jugend und Sport Baden-Württemberg.