21.06.13

Würth-Gruppe strukturiert Konzernführung neu

Künzelsau. Stiftungsaufsichtsrat und Beirat der Würth-Gruppe haben nach Zusammenarbeit mit der Unternehmensberatung McKinsey & Company, Inc. beschlossen, zur Erhöhung der Schlagkraft die Konzernführung zu straffen. Das Gremium wird von sieben Mitgliedern auf vier Personen reduziert.

Unverändert Sprecher der Konzernführung bleibt Robert Friedmann, Peter Zürn bleibt stellvertretender Sprecher, Joachim Kaltmaier behält wie seither die Aufgabe des Finanzbereichsleiters. Neu ins Gremium wird Uwe Hohlfeld für den Bereich strategische Planung und Controlling berufen. Dr. Reiner Specht wird als stellvertretendes Konzernführungsmitglied seine Aufgaben weiter verfolgen, während die Herren Michel und Rampmaier zum Jahresende in den verdienten Ruhestand gehen. Jürg Michel wird 2014 in den Beirat der Würth-Gruppe eintreten, Wolfgang Rampmaier dem Konzern als Berater erhalten bleiben. Michel Kern wird weiterhin die Würth International in Chur führen und die Aktivitäten im asiatischen Markt verantworten.

Uwe Hohlfeld, der seit 2003 sehr erfolgreich den Finanz- und Controllingbereich der Adolf Würth GmbH & Co. KG führt, wird zukünftig seine außergewöhnliche Kompetenz in den Konzern einbringen.

Über die Würth-Gruppe

Die Würth-Gruppe ist Weltmarktführer in ihrem Kerngeschäft, dem Handel mit Montage- und Befestigungsmaterial. Sie besteht aktuell aus über 400 Gesellschaften in mehr als 80 Ländern und beschäftigt über 64.000 Mitarbeiter. Davon sind rund 30.000 fest angestellte Verkäufer im Außendienst. Im Geschäftsjahr 2012 wurde ein Umsatz von 9,98 Milliarden Euro erwirtschaftet.

Im Kerngeschäft, der Würth-Linie, umfasst das Verkaufsprogramm für Handwerk und Industrie über 100.000 Produkte: von Schrauben, Schraubenzubehör und Dübeln über Werkzeuge bis hin zu chemisch-technischen Produkten und Arbeitsschutz.

Die Allied Companies – Gesellschaften des Konzerns, die an das Kerngeschäft angrenzen oder diversifizierte Geschäftsbereiche bearbeiten – ergänzen das Angebot um Produkte für Bau- und Heimwerkermärkte, Elektroinstallationsmaterial, elektronische Bauteile (z.B. Leiterplatten) sowie Finanzdienstleistungen. Sie machen über 40 Prozent des Umsatzes der Würth-Gruppe aus.