27.10.09

Der Geschäftsbericht der Würth-Gruppe ist der Sieger des private publ!c Awards 2009

ergo Kommunikation und PKF warten mit der ersten umfassenden Analyse der Geschäftsberichte von Familien- und Stiftungsunternehmen auf

Frankfurt am Main. Die Würth-Gruppe hat den besten Geschäftsbericht 2008 aus der Gruppe der 240 größten, nicht börsennotierten Familien- und Stiftungsunternehmen Deutschlands vorgelegt. Beim erstmals ausgelobten private publ!c Award erreichte das Unternehmenaus Künzelsau über 80 % der Höchstpunktzahl. Platz zwei belegt der Bericht des Landmaschinenbauers CLAAS, während sich Giesecke & Devrient den dritten Platz sichern konnten. Daneben wurden Auszeichnungen für die beste Sprache (Voith), die beste Gestaltung (Marquard & Bahls) sowie die beste Corporate Governance-Kommunikation (Delton) vergeben.

Hinter dem private publ!c Award steht die inhabergeführte Kommunikationsberatung ergo gemeinsam mit der Wirtschaftsprüfungsgesellschaft PKF Fasselt Schlage Lang und Stolz. Unterstützt werden sie von renommierten Partnern wie der Morgan Stanley Bank und Roland Berger Strategy Consultants, die auch in der Jury vertreten sind. Das Urteil beruhte auf einem mehr als 70 Qualitätsmerkmale umfassenden Kriterienkatalog zu Inhalt, Struktur und Sprache sowie Gestaltung und Nutzerfreundlichkeit der Geschäftsberichte. Damit liegt erstmals ein Format für die maßgeschneiderte Bewertung von Geschäftsberichten vor, das sich auf nicht börsennotierte Unternehmen in Familien- und Stiftungsbesitz fokussiert. Die Ergebnisse aus der Geschäftsberichts-Analyse und einer begleitenden Umfrage sind in der großangelegten Studie „Aus guter Familie“ aufbereitet.

Demnach reicht die Bandbreite der untersuchten Geschäftsberichte von Katalogstärke bis zum dünnen Heftchen, vom puristischen Finanzbericht bis zum Messestand im Printformat. Der Trend zur wertorientierten Berichterstattung – bei Börsenwerten längst Standard – hat sich noch keineswegs flächendeckend durchgesetzt. Interessant auch: Mit den Vorteilen, die eine stabile Eigentümerstruktur gerade in der Finanzmarktkrise mit sich bringt, gehen längst nicht alle Familien- und Stiftungsunternehmen offensiv um. Dafür wird in Prognoseberichten häufig Klartext geredet, weil keine Rücksicht auf den Aktienkurs genommen werden muss.

„Es war an der Zeit, die teilweise hervorragenden Berichte endlich angemessen zu würdigen“, hob Andreas Martin, Mitglied der Geschäftsführung von ergo Kommunikation, bei der Preisverleihung am 26. Oktober in Frankfurt am Main hervor. So überzeugte der Geschäftsbericht von Adolf Würth die Jury nicht nur mit einer transparenten Darstellung der Geschäfts- und Ertragsentwicklung. Auch die Werte eines modernen Familienunternehmens werden unaufdringlich und sprachlich brillant vermittelt.

Zugleich galt es, den Unternehmen einen Vergleichsmaßstab an die Hand zugeben und überzeugende Lösungen zur Nachahmung zu empfehlen. „Hierdurch wollen wir dem Geschäftsbericht innerhalb der Untenehmen insgesamt zu mehr Geltung verhelfen“, sagte Martin. „Aufgrund des hohen Interesses der Familien- und Stiftungsunternehmen werden wir den Award auch im nächsten Jahr ausrichten.“

Mehr Informationen unter www.private-public-award.de