11.05.09

Schule und Wirtschaft im Dialog beim dritten Führungskräftesymposium des Kompetenzzentrums Ökonomische Bildung

Künzelsau/Wolfegg-Alttann. 67 Führungskräfte aus Schule und Wirtschaft trafen am 8. und 9. Mai 2009 zum dritten Führungskräftesymposium im Landhotel Allgäuer Hof in Wolfegg-Alttann zusammen. Veranstalter war das Kompetenzzentrum Ökonomische Bildung der Gemeinnützigen Stiftung Würth.

Den aktiven Dialog zwischen Schulen und Wirtschaft zu fördern, lautete das Ziel der zwei Konferenztage. In Vorträgen und Workshops behandelten die Teilnehmer – Schulleiter aus dem Regierungsbezirk Tübingen sowie Per-sonalverantwortliche und Führungskräfte aus Unternehmen dieser Region – aktuelle Themen und Fragestellungen aus beiden Bereichen.

„Der Aufbau und die Pflege von Bildungspartnerschaften zwischen Schulen und Unternehmen ist eine zentrale Aufgabe der aktuellen Schulentwicklung in Baden-Württemberg“, so Thomas Schenk, Referent Schule Wirtschaft im Ministerium für Kultus, Jugend und Sport und Vorsitzender des Beirats Ökonomische Bildung.

Zu den Referenten der Vorträge am Freitag gehörten Ruth Berg, Ausbildungsleiterin der Handtmann Unternehmensgruppe sowie Peter Fratton, Gründer der Häuser des Lernens in der Schweiz, in Deutschland, Australien und Ecuador sowie pädagogischer Begleiter der Freien Schule Anne-Sophie, die von der Gemeinnützigen Stiftung Würth getragen wird. Ein „World Café“ in Form einer moderierten Gesprächsrunde bot den Teilnehmern im Anschluss an die Vorträge die Möglichkeit, die Themen des ersten Symposiumtages zu vertiefen.

Am Samstag sorgten die sechs Workshops zu Themen wie „Grundlagen und Leitlinien zur Personalentwicklung“, „Feedbackkultur und Feedbackinstrumente“ sowie „Kunden- und Serviceorientierung in Schule und Wirtschaft“ für einen weiteren intensiven Austausch.

Prof. Dr. Sabine Boerner, Lehrstuhl für Management, Führung und Strategie an der Universität Konstanz, schloss mit dem Thema „Führung im Orchester: Kunst ohne künstlerische Freiheit?“ im weiteren Verlauf die Vortragsreihe der zwei Symposientage ab.

Es ist geplant, die Veranstaltung im Jahr 2010 für Schulleitungen sowie für Personalverantwortliche und Führungskräfte aus der Wirtschaft im Regierungsbezirk Karlsruhe fortzusetzen.

Das Kompetenzzentrum Ökonomische Bildung

Das Kompetenzzentrum Ökonomische Bildung Baden-Württemberg ist eine Initiative der Gemeinnützigen Stiftung Würth und wurde 2005 durch den Unternehmer Prof. Dr. h. c. mult. Reinhold Würth ins Leben gerufen.Hauptziel des Kompetenzzentrums ist, Schule näher an Wirtschaftsthemen heranzuführen. Es besteht eine enge Kooperation mit dem Ministerium für Kultus, Jugend und Sport Baden-Württemberg.