11.10.12

Würth Bildungspreis 2012 geht an die Theodor-Heuglin-Schule aus Hirschlanden-Schöckingen

Künzelsau/Stuttgart. Das Kompetenzzentrum Ökonomische Bildung unter dem Dach der Stiftung Würth hat herausragende ökonomische Schulprojekte mit dem Würth Bildungspreis 2012 ausgezeichnet: Den mit 4.000 Euro dotierten ersten Platz erhielt die Theodor-Heuglin-Schule aus Hirschlanden-Schöckingen am 10. Oktober im Neuen Schloss in Stuttgart. Die Schülerinnen und Schüler beschäftigten sich mit nachhaltigem Wirtschaften am Beispiel von Pappe und Papier als Verpackungsmaterial.

Die Jugendlichen erhielten einen Einblick in das Ökosystem Wald und führten klassenübergreifende Projekte zu den Themen Produktangebot und -entwicklung sowie umweltgerechter Produktkreislauf durch. In der neuen Schülerfirma art@school setzten die Schüler das erworbene ökonomische Wissen bei der Gestaltung und Produktion von Visitenkarten, Visitenkartenboxen und Geschenkschachteln um. „Anhand der Produkte Pappe und Papier konnten die Schülerinnen und Schüler viel über Nachhaltigkeit im Alltag erfahren und ihr Bewusstsein im eigenen Umgang mit Ressourcen schärfen. Dieses Wissen haben sie umweltbewusst in der Produktion eingesetzt und konnten gleichzeitig hohen Qualitätsanforderungen gerecht werden“, so die Jury.

Insgesamt nahmen sechs Schulen aus Baden-Württemberg an der Endrunde des Wettbewerbs teil. Im Weißen Saal des Neuen Schlosses in Stuttgart überreichten Prof. Dr. h. c. mult. Reinhold Würth, Vorsitzender des Stiftungsaufsichtsrats der Würth-Gruppe und Initiator des Preises, sowie Gabriele Warminski-Leitheußer, Ministerin für Kultus, Jugend und Sport des Landes Baden-Württemberg, die Preise.

„Mit dem Würth Bildungspreis wird die ökonomische Bildung – auch unter dem immer wichtiger werdenden Aspekt Bildung für nachhaltige Entwicklung – an den Schulen in Baden-Württemberg hervorragend unterstützt. Es freut mich, dass Schulen aller allgemeinbildenden Schularten beteiligt sind und der Wettbewerb durch die enorme Vielfalt der Projekte und die unterschiedliche Herangehensweise der einzelnen Schulen so wertvoll und spannend ist“, unterstrich Kultusministerin Warminski-Leitheußer.

Der zweite Platz, der mit 3.000 Euro verbunden ist, ging an die Haierschule Faurndau. Die Schule überzeugte im diesjährigen Wettbewerb mit dem Aufbau des „Haier-Weltladenvereins“. Dort werden Artikel aus fairem Handel angeboten und im „Eine-Welt-Kiosk“ der Schule sowie in der Schülerfirma „Haiershop“ verkauft.

Das Hermann Hesse-Gymnasium in Calw erhielt für den Seminarkurs Wirtschaft und Technik den mit 2.000 Euro dotierten Bronzepreis. Durch eine neue Schülerfirma lernten die Schüler der Kursstufe 1 unternehmerische Entscheidungsprozesse sowie betriebliche Grundfunktionen kennen.

Den vierten Preis, der jeweils mit 1.000 Euro verbunden ist, teilen sich das Paul-Klee-Gymnasium Rottenburg, die Rosensteinschule Stuttgart und die Schwarzwald-Grund- und Werkrealschule Rheinstetten. Die dort durchgeführten Projekte führten alle zur Gründung von Schülerfirmen, wodurch die Schülerinnen und Schüler wichtige ökonomische Grundkenntnisse erwerben konnten.

Die Veranstaltung am Mittwoch bildete zugleich den Startschuss für den Würth Bildungspreis 2013: Schülerinnen und Schüler aus sechs baden-württembergischen Schulen, die sich um diesen Preis beworben haben, stellten zum ersten Mal ihre Projektvorhaben vor. Sie waren im Sommer aus allen Bewerbungen ausgewählt worden und erhalten im laufenden Schuljahr intensive Unterstützung beim Umsetzen ihrer Projekte. Die teilnehmenden Schulen sind das Landesgymnasium für Hochbegabte Schwäbisch Gmünd, das Gymnasium Friedrich II Lorch, das August-Ruf-Bildungszentrum Ettenheim, die Sonnenluger-Werkrealschule Mengen, die Karl-Erhard-Scheufelen-Schule Lenningen sowie die Grund- und Werkrealschule Villingendorf.

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Würth Bildungspreis 2012 geht an die Theodor-Heuglin-Schule aus Hirschlanden-Schöckingen