15.07.11

Wirtschaftspraxisprogramm führt Lehrer ins Unternehmen

Künzelsau. Wie arbeiten Mitarbeiter im Marketing, dem Einkauf oder im Außendienst? Diesen Fragen gingen 37 Lehrer aus Baden-Württemberg beim Wirtschaftspraxisprogramm „WiPP-L“ vom 11. bis 15. Juli auf den Grund. Sie erhielten einen Einblick in Funktionen und Abläufe verschiedener Gesellschaften der Würth-Gruppe, der Wittenstein AG, der Alfred Kärcher GmbH & Co. KG oder weiterer Unternehmen.

Bereits zum dritten Mal organisierte das Kompetenzzentrum Ökonomische Bildung unter dem Dach der Gemeinnützigen Stiftung Würth diese Weiterbildung. Erstmals nahmen in diesem Jahr auch Unternehmen außerhalb der Würth-Gruppe teil. Das Ziel ist, betriebswirtschaftliche Grundlagen praxisorientiert zu vermitteln. Neben der Woche im Unternehmen gehören zum Wirtschaftspraxisprogramm auch ein

E-Learning-Modul sowie ein Unternehmensplanspiel.

Der Lernerfolg ist groß, findet Michael Langenstein, Lehrer an der Grund- und Hauptschule Kirchberg Iller: „Ich habe erfahren, welche Aufgaben die einzelnen Bereiche wahrnehmen und wie ein Unternehmen als Ganzes funktioniert.“ Das neue Wissen sollen die Lehrer später im Unterricht oder in Form von Projekten an der eigenen Schule einsetzen.

Das Kompetenzzentrum Ökonomische Bildung

Das Kompetenzzentrum Ökonomische Bildung Baden-Württemberg ist eine Initiative der Gemeinnützigen Stiftung Würth und wurde 2005 durch den Unternehmer Prof. Dr. h. c. mult. Reinhold Würth ins Leben gerufen. Hauptziel des Kompetenzzentrums ist, Schule näher an Wirtschaftsthemen heranzuführen. Es besteht eine enge Kooperation mit dem Ministerium für Kultus, Jugend und Sport Baden-Württemberg.