11.05.11

Würth-Gruppe platziert erfolgreich die erste Benchmark-Anleihe über 500 Millionen Euro am Euromarkt

Künzelsau/’s-Hertogenbosch. Die Würth-Gruppe hat die attraktiven Konditionen an den Kapitalmärkten zur Aufnahme langfristiger Mittel genutzt und über ihre Finanzgesellschaft Würth Finance International B.V. mit Sitz in Amsterdam, Niederlande, erfolgreich eine Euro-Anleihe über 500 Millionen Euro am Markt platziert.

Die Anleihe mit einer Laufzeit von sieben Jahren verfügt über einen Zinskupon von 3,75 Prozent p.a. und ist durch eine unbedingte, unwiderrufliche Garantie der Adolf Würth GmbH & Co. KG, Künzelsau, Deutschland, besichert. Die Anleihe wurde von der Rating-Agentur Standard & Poor’s mit einem Rating von „A, outlook stable“ und von Fitch Ratings mit einem Rating von „A minus, outlook stable“ versehen.

Die Würth-Gruppe hat damit erstmals seit vier Jahren wieder Mittel am Eurobond-Markt aufgenommen. Die Platzierung erfolgte unter der Konsortialführung von Deutsche Bank, HSBC und Unicredit. Zudem sind die DZ Bank, die Landesbank Baden-Württemberg und erstmals auch die zu 90 Prozent von der Würth-Gruppe gehaltene Internationales Bankhaus Bodensee AG als Co-Leadmanager an der Transaktion beteiligt.

Die Transaktion wurde von den Investoren sehr gut aufgenommen und innerhalb von nur einer Stunde mit Zeichnungsangeboten von über 2,5 Milliarden Euro mehr als viermal überzeichnet. Die Platzierung erfolgte an private und institutionelle Investoren in Deutschland (54 Prozent), UK (12 Prozent), der Schweiz (11 Prozent) sowie weiteren europäischen Ländern mit einem Re-Offer-Kreditspread von 68 Basispunkten, was am unteren Ende der vor der Vermarktung kommunizierten Spread-Range liegt und das große Vertrauen der Investoren in die Würth-Gruppe dokumentiert.

Der Emissionserlös stellt frühzeitig die Refinanzierung der 2012 fälligen Anleihen über 100 Millionen Euro und 300 Millionen Schweizer Franken sicher. Würth plant zudem, in den nächsten Monaten die im September 2011 fällige US-Privatplatzierung im Umfang von 200 Millionen US-Dollar mit einer separaten Transaktion zu refinanzieren und stärkt damit insgesamt die langfristige Finanzierungs- und Liquiditätsbasis der Würth-Gruppe als Grundlage für weiteres Wachstum im Vertrieb sowie Investitionen in Logistik und Infrastruktur.

Robert Friedmann, Sprecher der Konzernführung der Würth-Gruppe: „Das rege Interesse der Investoren und die erfolgreiche Platzierung des Euro-Bonds zeigt das hohe Vertrauen, über das die Würth-Gruppe als Familienunternehmen im Kapitalmarkt verfügt.“

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