12.01.11

Würth-Gruppe auf zweistelligem Wachstumskurs – Betriebsergebnis höher als erwartet

  • Umsatz um 14,2 Prozent auf 8,6 Milliarden Euro gestiegen
  • Betriebsergebnis über Plan: zwischen 380 und 400 Millionen Euro
  • 62.433 Mitarbeiter weltweit
  • Starke Investitionen in den Vertrieb für 2011 angekündigt

Die Würth-Gruppe erzielte im Jahr 2010 einen Konzernumsatz von 8,6 Milliarden Euro. Damit ist das Unternehmen gemäß vorläufigem Jahresabschluss mit 14,2 Prozent gewachsen. Das Betriebsergebnis wird zwischen 380 und 400 Millionen Euro betragen und liegt damit über Plan.

Besonders stark konnte die Würth-Gruppe den Umsatz in Deutschland steigern. Hier legte der Konzern um 16,9 Prozent auf 3,9 Milliarden Euro zu. Die Adolf Würth GmbH & Co. KG, das Mutterunternehmen des Konzerns, durchbrach als erste Einzelgesellschaft der Würth-Gruppe innerhalb eines Geschäftsjahres die Ein-Milliarden-Euro Umsatzmarke (1,1 Milliarden Euro 2010). Aber auch in den Tochtergesellschaften außerhalb Deutschlands wuchs die Unternehmensgruppe mit 12,1 Prozent zweistellig.

Das Betriebsergebnis konnte die Würth-Gruppe im Vergleich zum Vorjahr deutlich steigern. Es wird zwischen 380 und 400 Millionen Euro liegen (2009: 235 Millionen Euro). „Dieses gute Ergebnis ist nicht etwa das Resultat eines Sparprogramms. Im Gegenteil: Unsere Strategie, alle Kraft in den Vertrieb zu stecken und hier weiter zu investieren, ist voll aufgegangen“, analysiert Robert Friedmann, Sprecher der Konzernführung.

Die Beschäftigtenzahl nahm um 4.551 (+7,9 Prozent) auf 62.433 zu.

Die vertriebsfokussierte Strategie will das Unternehmen auch 2011 fortsetzen. Neben dem Ausbau der Verkäuferorganisation ist die Eröffnung weiterer Verkaufsniederlassungen im In- und Ausland geplant. Weltweit gibt es inzwischen mehr als 1.000 Shops zur Deckung des Sofortbedarfs der Handwerkskunden. „Wir planen 2011 wieder ein zweistelliges Umsatzwachstum im Konzern“, so Friedmann.

Den testierten Jahresabschluss für das Geschäftsjahr 2010 wird die Würth-Gruppe auf ihrer Bilanzpressekonferenz am 18. Mai 2011 vorlegen.