21.01.09

Erfahrungsaustausch zum Würth Bildungspreis: Wirtschaftliches Denken und Handeln in der Schule stärken - Bewerbungsphase für die neue Runde läuft

Künzelsau. Das Kompetenzzentrum Ökonomische Bildung unter dem Dach der Gemeinnützigen Stiftung Würth hatte am Mittwoch, 20. Januar 16 Lehrerinnen und Lehrer zu einem Erfahrungsaustausch in die Freie Schule Anne-Sophie eingeladen.

Eingeladen waren Pädagogen der Schulen, die den Würth Bildungspreis in den vergangenen zwei Jahren gewonnen haben, sowie Lehrkräfte, die derzeit am Würth Bildungspreis für das Schuljahr 2008/2009 teilnehmen. Die Vernetzung der Schulen zu fördern und die Teilnehmer der aktuellen Runde bei ihren Projekten zu unterstützen, war Ziel des Nachmittags.

Erfahrungsberichte von drei Preisträgerschulen des Würth Bildungspreises bildeten den zentralen Programmpunkt der Veranstaltung. Eine anschließende Diskussionsrunde bot den Lehrerinnen und Lehrern die Möglichkeit, auf einzelne Themen nochmals genauer einzugehen und sich zu konkreten Fragestellungen auszutauschen.

Der Würth Bildungspreis

Das Kompetenzzentrum Ökonomische Bildung unter dem Dach der Gemeinnützigen Stiftung Würth schreibt den Würth Bildungspreis jährlich für zukunftsorientierte Ökonomie-Schulprojekte aus. Initiator des Preises ist der Unternehmer Prof. Dr. h. c. mult. Reinhold Würth, der im Jahr 2005 mit der Einrichtung des Kompetenzzentrums Ökonomische Bildung einen deutlichen Impuls dafür gegeben hat, dass Wirtschaftswissen verstärkt in den Schulen vermittelt wird. Das Kompetenzzentrum kooperiert in diesem Rahmen eng mit dem Ministerium für Kultus, Jugend und Sport Baden-Württemberg. Günther H. Oettinger, Ministerpräsident des Landes Baden-Württemberg, hat die Schirmherrschaft über den Würth Bildungspreis übernommen.

Um den Würth Bildungspreis können sich alle weiterführenden, allgemein bildenden Schulen in Baden-Württemberg bewerben. Im Unterschied zu vielen anderen Preisen wird nicht ein bereits abgeschlossenes, in der Vergangenheit durchgeführtes Projekt bewertet, sondern es geht um ein neuartiges Projektvorhaben, das die jeweiligen Schulen im folgenden Schuljahr umsetzen wollen. Die in diesem Rahmen durchgeführten Projekte sollen in erster Linie unternehmerisches und wirtschaftliches Denken und Handeln in der Schule stärken.

Unter allen Bewerbern werden in einem ersten Schritt jährlich jeweils zwei Haupt- und Realschulen sowie zwei Gymnasien ausgewählt, die bei der Umsetzung ihrer Projekte professionelle Beratung und finanzielle Unterstützung erhalten. Nach Ablauf eines Jahres zeichnet das Kompetenzzentrum Ökonomische Bildung die besten dieser Projekte mit dem Würth Bildungspreis aus, der mit weiteren 12.000 Euro dotiert ist, und vergibt die Trophäe „Oscar-Fasty“.

Der Würth Bildungspreis geht in eine neue Runde: Interessierte Schulen können sich bis zum 31. Juli 2009 mit ihren Projekten um den Würth Bildungspreis für das Schuljahr 2009/2010 bewerben. Die Ausschreibungsunterlagen sind im Internet unter www.oekonomische-bildung-bw.de erhältlich.