09.07.10

Würth-Gruppe: guter Geschäftsverlauf im ersten Halbjahr

  • Umsatz um 10,5 Prozent auf 4,2 Milliarden Euro gesteigert
  • Betriebsergebnis im Vergleich zum Vorjahreszeitraum nahezu verdoppelt
  • Weltweit 59.577 Mitarbeiter (Stand 30.06.2010)

Die weltweit tätige Würth-Gruppe, die in ihrem Kerngeschäft Weltmarktführer im Handel mit Montage- und Befestigungsmaterial ist, konnte das erste Halbjahr 2010 mit einem Gesamtumsatz von 4,2 Milliarden Euro abschließen. Dies entspricht im Vergleich zum Vorjahreszeitraum einer Umsatzsteigerung von 10,5 Prozent (währungsbereinigt 9,3 Prozent).

„Wir konnten den Aufschwung aus dem ersten Tertial noch verstärken und im ersten Halbjahr wieder zweistellig wachsen“, beschreibt Robert Friedmann, Sprecher der Konzernführung der Würth-Gruppe den Geschäftsverlauf. „Auf Jahressicht streben wir ein Umsatzwachstum von acht Prozent an. Dabei gehen wir davon aus, dass wir uns aufgrund der Konjunktur in vielen Ländern außerhalb Deutschlands weniger dynamisch entwickeln können als im größten Einzelmarkt der Würth-Gruppe.“

Die deutschen Würth Gesellschaften konnten den Umsatz verglichen mit dem ersten Halbjahr 2009 insgesamt deutlich zweistellig um 15,5 Prozent auf 1,8 Milliarden Euro steigern. Die Gesellschaften außerhalb Deutschlands legten um 6,9 Prozent zu. Die Würth-Gruppe ist aktuell mit rund 400 Gesellschaften in 84 Ländern aktiv.

Konzern ist mit solider Liquidität ausgestattet

Im Betriebsergebnis plant der Konzern auf Jahressicht über 350 Millionen Euro und ist dabei auf einem guten Weg. „Wir konnten unser Betriebsergebnis im ersten Halbjahr 2010 mit 196 Millionen Euro im Vergleich zum Vorjahr nahezu verdoppeln“, erklärt Friedmann. Nach wie vor zeichnet eine hohe Liquidität und Eigenkapitalquote von über 40 Prozent die Würth-Gruppe aus.

„Unsere gute finanzielle Verfassung stärkt uns den Rücken, um am Markt agieren zu können. Strategisch setzen wir in den nächsten Monaten auf alles, das uns hilft, unseren Kunden noch näher zu kommen: Wir investieren also in schon bestehende Geschäftsfelder und auch in Produktinnovationen. Nach wie vor ist es unser Plan, unser organisches Wachstum mit Akquisitionen zu ergänzen“, sagt Friedmann.

Mitarbeiter

Dem Aufwärtstrend entsprechend hat die Würth-Gruppe im ersten Halbjahr 2010 auch wieder eingestellt: Die Zahl der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter erhöhte sich im Vergleich zu Ende 2009 um 2,9 Prozent auf 59.577. Davon sind 29.104 Mitarbeiter im Außendienst tätig. Die Würth Gesellschaften außerhalb Deutschlands beschäftigen 42.927 Mitarbeiter, in Deutschland zählt die Würth-Gruppe 16.650 Beschäftigte.

Würth-Gruppe Deutschland

In Deutschland konnte die Würth-Gruppe im ersten Halbjahr 2010 besonders erfreuliche Resultate verzeichnen: Das Umsatzwachstum im Vergleich zum Vorjahreszeitraum betrug hier 15,5 Prozent (+ 244 Millionen Euro). „Einer der Hauptumsatztreiber in Deutschland war die Adolf Würth GmbH & Co. KG“, sagt Friedmann. Die erste und größte Einzelgesellschaft des Konzerns steigerte ihre Umsätze in diesem Jahr kontinuierlich und schloss den Juni sogar mit einem Umsatzrekord ab. Kumuliert konnte die Adolf Würth GmbH & Co. KG ihren Umsatz einschließlich konzerninterner Umsätze um 14,8 Prozent steigern, seit Jahresbeginn stellte sie 75 neue Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter ein. Insgesamt kamen seit Ende 2009 in den deutschen Würth Gesellschaften 489 Beschäftigte hinzu.

Auch zum neuen Ausbildungsjahr stellt die Würth-Gruppe wieder Auszubildende ein. Alleine bei der Adolf Würth GmbH & Co. KG werden es 100 Nachwuchskräfte sein.

Über die Würth-Gruppe
Die Würth-Gruppe ist Weltmarktführer in ihrem Kerngeschäft, dem Handel mit Montage- und Befestigungsmaterial. Sie besteht aktuell aus rund 400 Gesellschaften in 84 Ländern und beschäftigt über 59.000 Mitarbeiter. Davon sind über 29.000 fest angestellte Verkäufer im Außendienst. 2009 erzielte die Würth-Gruppe einen Umsatz von 7,5 Milliarden Euro.

Im Kerngeschäft, der Würth-Linie, umfasst das Verkaufsprogramm für Handwerk und Industrie über 100.000 Produkte: von Schrauben, Schraubenzubehör und Dübeln über Werkzeuge bis hin zu chemisch-technischen Produkten und Arbeitsschutz.

Die sogenannten Allied Companies operieren unter ihrem eigenen Namen in an das Kerngeschäft angrenzenden oder diversifizierten Unternehmensbereichen. Sie vertreiben beispielsweise Produkte für Bau- und Heimwerkermärkte, Elektroinstallationsmaterial, elektronische Bauteile (z. B. Leiterplatten), Finanzdienstleistungen und Solarmodule. Sie machen rund 42 Prozent des Umsatzes der Würth-Gruppe aus.